2021/22

Unser Besuch im Museum für Vorgeschichte in Halle (Exkursion der 5b)

Wir haben viel erfahren über das Leben der Menschen in der Altsteinzeit, welche Werkzeuge sie benutzten und welche Tiere sie jagten. Das riesengroße Mammutskelett war sehr beeindruckend. In einem anderen Raum erfuhren wir viel über die Jungsteinzeit und über das Zusammenleben der Menschen in dieser Zeit. Das beste Ausstellungsstück kam zum Schluss- die Himmelsscheibe von Nebra. Sie zeigt den Mond und einige Sterne und vieles mehr. Es ist cool was die Menschen in der Bronzezeit alles herstellen konnten.Es war ein sehr schöner Ausflug.

Friederike Büscher, Klasse 5b

Gewässerpraktikum 12. Klassen

Am Dienstag dem 21. September war es endlich soweit. Das von uns Schülern bereits heiß ersehnte Gewässerpraktikum findet statt.
Um 8:00 Uhr in der Früh trafen sich die Schüler der Biologiekurse des Jahrgangs 12, mit den drei Lehrern Frau Adam Frau, Beetz und natürlich Frau Stöber am Hirschteich. Nach einer kurzen Besprechung, legten die einzelnen Schülergruppen auch bereits los und fingen an, ihre Aufgaben zu bearbeiten. Neben einigen chemischen Experimenten sowie einer Kartierung des Waldgebiets rund um den Hirschteich, ging es für uns auch aufs Wasser. Ausgerüstet mit Schlauchboot und Paddel, fuhren wir Schüler jeweils zu zweit in die Mitte des Teiches, um von dort aus Wasserproben zu nehmen. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten, sowie Kreiselfahrten, schaffte es jede Gruppe zumindest halbwegs trocken an Land. Diejenigen die doch nass geworden sind, wurden natürlich mit Handtüchern getrocknet, da das 8° kalte Wasser doch sehr frisch war.
Abschließend gab es nach getaner Arbeit für jeden von uns noch einen Pfannkuchen von Frau Stöber spendiert. Somit hatte jeder einen vollen Magen und war letztendlich glücklich. Um circa 12:00 Uhr fingen wir dann alle an zu packen und sind gemeinsam entweder in die Schule oder nach Haus gegangen.

Ein wirklich sehr spaßiger Unterrichtstag ging zu Ende.

Pflege des Kriegerdenkmals in Ballenstedt

Zwei Wochen vor dem ersten Adventssonntag findet in Deutschland wie jedes Jahr der Volkstrauertag statt. Dieser Tag fällt dieses Jahr auf den 14. November. An diesem stillen Gedenktag wird an die Kriegsopfer des ersten Weltkriegs erinnert. Er dient auch als Zeichen für Frieden und Versöhnung.

Im 20. Jahrhundert wurden viele Denkmäler zum Gedenken an die Opfer errichtet. Wie auch das Kriegerdenkmal in Ballenstedt auf dem Brauberg. Wir, die Klasse 9b des Wolterstorff-Gymnasiums, behandeln momentan in Geschichte den 1. Weltkrieg. Aufgrund dessen haben wir und unsere Geschichtslehrerin Frau Krauß diese Gedenkstätte besucht, um sie zu pflegen. Wir haben herumliegenden Müll entfernt, den Bereich von Unkraut befreit und mit Besen als auch Harken wieder Ordnung geschaffen.

Diese Tradition bewährt sich schon lange am Wolterstorff-Gymnasium. Sie hilft uns einen praktischen Bezug zum Unterricht aufzubauen. Denn so beschäftigen wir uns mit Orten, welche das Geschehende verkörpern.

Xavier Schulz

Baumpflanzaktion

Es gibt sie noch, die Familien, die sich selbstlos und tatkräftig für ihre Umwelt engagieren:

Schüler und Angehörige pflanzen über 1000 Bäume im Harzkreis

 

Der Förster aus dem Forstbetrieb Süd, Revier Schiefergraben, M. Witticke war überwältigt: am vergangenen Sonntag um 10 Uhr morgens bei dichtem Nebel wollte die Schlange der PKWs am Waldeingang am Großkatzenzaun zwischen Harzgerode und Königerode nicht abreißen:

Erfreulich viele Schüler und Schülerinnen waren dem sehr kurzfristigen Aufruf des Wolterstorff-Gymnasiums gefolgt, in einer Baumpflanzaktion die Situation des geschädigten Harzer Waldes durch eigenes Anpacken zu verbessern und damit in die eigene Zukunft und die des Waldes in der direkten Nähe der Wohnorte unserer Schüler zu investieren. Lehrer und Schüler brachten hilfsbereite Geschwister, Eltern, Großeltern und Freunde mit und so konnten innerhalb von kurzer Zeit zwei Alleen aus Zedern, Weißtannen und Elsbeeren sowie 1000 (!) junge Eichenbäume auf einer vorgepflügten Fläche in der Nähe des Rödergrundes eingepflanzt werden. Die auf der Fläche stehenden Fichten hatten durch die anhaltende Trockenheit und Borkenkäferbefall massiven Schaden erlitten und mussten wie viele weitere Flächen im Harz gerodet werden. In Dreierteams haben insgesamt 86 Helfer und Helferinnen zwischen 2 und 66 Jahren Erdlöcher ausgehoben, Pflanzen gesetzt, angehäufelt und die Erde befestigt. Die positive Stimmung war durch die Gespräche zwischen den Pflanzteams spürbar, für fachliche Fragen stand der Förster gern zur Verfügung. Die Begeisterung und der Tatendrang der Helfenden wurde beim Abschied deutlich:

Wann wird die nächste Aktion stattfinden? Wir freuen uns auf weitere Baumpflanzaktionen wie diese im kommenden Frühjahr, denn „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ A.A.Arakceev (1769-1834)

D. Kahl

Pogromgedenken

Selbst in Corona Zeiten soll an die jüdischen Opfer der Pogromnacht 1938 erinnert werden. Am 9. November 1938 wurden Juden in Deutschland beraubt, vertrieben und getötet. Zudem wurden an diesem Tag ihre Geschäfte und Gotteshäuser zerstört.

Aus diesem Grund fanden sich einige Schüler des Ethik Kurses unter Leitung von Frau Bürkner am jüdischen Friedhof in Ballenstedt zusammen. Dort führten sie nach einer Rede des Bürgermeisters und Ausführungen von Herrn Hering ein Programm vor. Dieses bestand aus mehreren Gedichten und Liedern, wobei das Lied „Blowin` in the wind“ von Bob Dylan, welches vorgesungen und mit der Gitarre begleitete wurde, den Höhepunkt darstellte.

Nach einer weiteren Ansprache von Herrn Hering und einer Schweigeminute wurde das Programm zum Pogromgedenken bereits beendet.

Linda Rennecke 11b

Berufsmesse - Vocatium

Wie viele andere mussten auch die 11. Klassen des Wolterstorff-Gymnasiums unter Corona leiden. Wir durften letztes Jahr in Klasse zehn kein Praktikum machen und unser Zukunftstag, auch Girls- und Boys-Day genannt, ist ebenfalls ausgefallen. Deshalb war es für uns um so besser, dass die Berufsmesse „Vocatium“ in Ilsenburg stattgefunden hat. Ungefähr einen Monat vorher hatten wir eine Veranstaltung in der Schule, bei der wir über das „Vocatium“ aufgeklärt wurden. Zusätzlich konnten wir Termine mit von uns ausgewählten Wunschunternehmen oder Hochschulen vereinbaren.
Dann war es endlich soweit, wir sind mit dem Bus nach Ilsenburg gefahren. Dort kamen wir in die Halle, es war es eine regelrechte Reizüberflutung. An jeder Ecke gab es einen neuen Stand mit verschiedenen Themen. Jeder Schüler hatte Gespräche mit mehreren ausgewählten Unternehmen und Hochschulen. Durch die vorab vereinbarten Einzeltermine konnte mit einem Ansprechpartner geredet, gezielt Fragen gestellt oder sogar schon eine Bewerbung abgegeben werden. An vielen Ständen waren sogar Auszubildende oder Studenten anwesend, was natürlich hilfreich war. Sie hatten eine ganz andere Sichtweise auf den Beruf oder die Ausbildung. Sie konnten die Fragen teilweise aus ihren eigenen Erfahrungen beantworten.
In Ilsenburg waren viele Bereiche vertreten, vom Handwerker bis hin zum Bankkaufmann. Zwischendurch konnten auch ein paar Spiele mitgemacht werden, um den Beruf besser kennenzulernen und natürlich auch Spaß zu haben. Wer bei seinem Gespräch positiv auffiel, zum Beispiel durch ein angemessenes Outfit oder durch gute und vorbereitete Fragen, bekam sogar ein Zertifikat, auf dem dies festgehalten wurde.
Die Berufsmesse war sehr gelungen und hat allen viel Spaß bereitet. Und was das Wichtigste ist: Wir hatten seit Corona-Beginn endlich mal eine Veranstaltung bezüglich unseres zukünftigen Bildungsweges.

Lena-Marie Schmidt (Schülerin, Klasse 11)